Quantensprung für die Forschung in Niedersachsen - Hannover bekommt ein Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik

Vorbehaltlich der finalen Entscheidung des Deutschen Bundestages werden 63,4 Millionen Euro für den Bau von 7 DLR-Instituten in 2019 freigegeben.

Quantensprung für Niedersachsen // Bild: ©DLR (CC-BY 3.0)

Gute Nachrichten für den Forschungs- und Wissenschaftsstandort Hannover: Ab 2019 wird das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) am Standort der Leibniz-Universität ein neues Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik (DLR-SI) aufbauen.

DLR-Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik

Mit der Gründung des Instituts für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik in Hannover baut das DLR Kompetenzen im Bereich anwendungsorientierter Sensorik für neuartige Satellitenmissionen (z.B. im Bereich der Gravitationsphysik im Weltraum) auf. Das Institut setzt sich zum Ziel, neuartige Inertialsensoren auf Basis quantentechnologischer Verfahren technisch zu verwirklichen sowie vielversprechende quantenoptische Methoden für den Einsatz im Weltraum technologisch umzusetzen.

Die neuen Institute und Einrichtungen werden gemeinsam mit den Ländern aufgebaut und entsprechend ihrer wissenschaftlichen Ausrichtung in die lokalen und regionalen Forschungsnetzwerke und Unternehmen an den Standorten eingebunden. Der Bund und die Länder sehen die Institutsgründungen nicht nur unter forschungspolitischen und volkswirtschaftlichen Aspekten, sondern auch als ein Instrument aktiver Regional- und Strukturpolitik. An DLR-Standorten entstehen herausragende Innovationscluster mit Startups und zudem bietet sich mittelständischen Betrieben ein hohes Maß an Wertschöpfung in der Zusammenarbeit mit den wissenschaftlichen Einrichtungen.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.dlr.de/dlr/presse/

 Freitag, 16 November, 2018  09:59 [26 days]
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