Projektstart DIMLA mit internationalen Projektpartnern in Montreal

Entwicklung von Key Performance Indikatoren für Internationalisierung und Digitalisierung

// ©Niedersachsen Aviation

Die Digitalisierung sowie die zunehmende Internationalisierung beschäftigt immer mehr kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Luftfahrtzulieferer sehen sich dabei einem besonders intensiven Wettbewerb ausgesetzt. Um zukünftig erfolgreich zu sein sind sie gefordert, ihre Prozesse zu digitalisieren. Die großen Luftfahrtunternehmen auf Tier-1 und OEM-Ebene erwarten von ihren Zulieferern eine digitale Abbildung der Produktionsabläufe, um die eigene Produktionsplanung zu optimieren. Ähnliches gilt hinsichtlich des Internationalisierungsgrads der KMU. Angesichts einer ständig zunehmenden Globalisierung und Industrialisierung der Wertschöpfungskette müssen Unternehmen ihre Kundenbeziehungen sowie ihre eigene Produktion und Lieferkette internationalisieren.

Zur Bewertung des Reifegrades von KMU im Bereich Digitalisierung und Internationalisierung wurde das Projekt DIMLA - kurz für Digitalization and Internationalization Maturity Level in Aerospace - ins Leben gerufen. Ziel ist die Entwicklung eines verlässlichen und praxistauglichen Indikatorensystems zur Bewertung der beiden Bereiche.

Gefördert wird DIMLA Projekt durch das BMBF im Rahmen der Förderrichtlinie „Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken“. Erstmals trafen sich die sechs nationalen Projektpartner zum Kick-off am 22. Oktober 2018 in Hamburg. Knapp einen Monat später folgte das internationale Kick-off-Meeting mit den internationalen Partnern in Montreal. Hier kamen erstmals alle Projektpartner zusammen: Süderelbe AG, Hamburg Aviation, Technische Universität Hamburg, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Hanse Aerospace und Tagueri AG aus Deutschland sowie Aéro Montréal, L’École de technologie supérieure, APN und Siemens PLM Software als internationale Partner.

 Mittwoch, 19 Dezember, 2018  10:42 [156 days]
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