BREXIT - jetzt prüfen: Ist mein Unternehmen vorbereitet?

BDLI-Präsident Dr. Klaus Richter empfahl im Rahmen der vergangenen BDLI-Präsidiumssitzung eine konsequente Vorbereitung der Lieferketten auf den BREXIT.

Union Jack // Foto: ©dpa

Die mit dem BREXIT auf Arbeitsebene für Deutschland betrauten Vertreter des Auswärtigen Amts und des BMWi unterrichteten am 7. März Verbandsvertreter über den Fortschritt der Verhandlungen der EU mit dem Vereinigten Königreich, in dem seit Ende 2017 langsam eine realistische Einschätzung der Lage zu verzeichnen ist, auch wenn nach wie vor eine britische Verhandlungsposition fehlt. Absichten, wie die Mitarbeit an EASA und ECHA (Europäische Chemikalienagentur) werden erkennbar, deren Realisierung bleibt jedoch unklar, solange die Bereitschaft fehlt, europäische Regelungen und den Europäischen Gerichtshof als oberste Schiedsinstanz zu akzeptieren. Der Wille der Verhandlungspartner, eine gütliche Einigung zu erzielen, ist vorhanden. Damit wird ein weicher BREXIT immer wahrscheinlicher, wenn auch ein harter zum jetzigen Zeitpunkt nach wie vor nicht ausgeschlossen werden kann.

Dr. Klaus Richter rechnet allerdings mit erheblichen Behinderungen in der Lieferkette im Fall ungenügender Vorbereitungen. Es geht dabei z.B. um die Identifizierung grenzüberschreitender Teileströme und die Ergreifung von Maßnahmen zur Gewährleistung der Liefersicherheit. U.a. sind Zollformalitäten vorzubereiten und ggf. Puffer anzulegen.

Zur Vorbereitung stellt der BDLI eine BREXIT Checkliste zur Verfügung, die Sie unter "Dateien" herunterladen können.

 Freitag, 16 März, 2018  15:46 [192 days]
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