Hannover Messe

Alle Schlüsseltechnologien und Kernbereiche der Industrie an einem Ort – von Forschung und Entwicklung, Industrieautomation und IT über Zulieferung, Produktionstechnologien und Dienstleistungen bis hin zu Energie und Mobilitätstechnologien.

Niedersächsische Aussteller auf der Hannover Messe 2019, Halle 2 Stand A08

Besuchen Sie die Niedersächsischen Aussteller auf dem niedersächsischen Gemeinschaftsstand des Wissenschaftsministeriums und des Wirtschaftsministeriums. Um die niedersächsischen Forschungskompetenzen nachhaltig zu stärken und den gewünschten Mehrwert aus der digitalisierten Transformation zu erzeugen, gilt es die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu fördern und den Dialog mit der Gesellschaft zu führen. Niedersachsen verfügt mit seinen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen über wichtige Ressourcen, die zahlreiche digitale Innovationen entwickeln und umsetzen. Mit der Gründung der Digitalagentur und dem Zentrum für Digitale Innovation wird die niedersächsische Landesregierung die angewandte Forschung im Bereich der Digitalisierung vorantreiben und die digitale Transformation in Industrie, Mittelstand, Handwerk und Gesellschaft beschleunigen. 

Aufbruch in die vernetzte Industrie

Ein massiver Umbruch steht bevor, ganze Betriebsabläufe werden sich verändern. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, sind Flexibilität und Individualität in der Produktion und Logistik gefragt.

Intelligent, effizient, Industrie 4.0

Die Industrie 4.0 bietet deutschen Unternehmen unzählige Möglichkeiten. Doch besonders mittelständische Unternehmen haben auch neue Herausforderungen zu meistern. So ist der Weg zur Smart Factory nicht allein mit intelligenten Maschinen zu bestreiten. Fertigungsanlagen, die mit Werkteilen Informationen austauschen und bei Bedarf selbstständig einen Techniker um Hilfe bitten? In der Industrie 4.0 wird diese Vision Realität. Die maschinelle Produktion vernetzt sich dank modernster Kommunikationstechnik zu einem selbstlernenden System, einer sogenannten Smart Factory. Die Basis dieser modernen industriellen Revolution bildet das Internet der Dinge (IoT), das den ständigen Datenaustausch zwischen sämtlichen Beteiligten ermöglicht – vom Fertigungsroboter über die Lagerhaltung bis hin zum Mikrochip. So werden sämtliche Produktions- und Logistikprozesse miteinander verknüpft – und unsere Industrie wird intelligenter, effizienter und nachhaltiger.

In kleinen Schritten zur Smart Factory

Um dieser Zukunftsvision näher zu kommen, integrieren immer mehr Unternehmen smarte Maschinen in ihren Produktionsprozess. Die Trumpf GmbH, einer der weltweit größten Anbieter von Werkzeugmaschinen, verwendet in der Produktion beispielsweise Laserschneidemaschinen, die intelligente Linsen enthalten. Sind die Linsen verschmutzt, senden sie automatisch eine Meldung an das Instandhaltungsteam. So spart das Unternehmen unnötige Wartungs- und Reinigungskosten. Der Software-Hersteller SAP ist in der Digitalisierung bereits einen Schritt weiter: In der sogenannten Open Integrated Factory, einer autonomen Prozesskette, informieren die Werkstücke die einzelnen Produktionsanlagen darüber, wie sie zu bearbeiten sind. Die Maschine kann die Informationen des Werkteils aufnehmen, unterschiedliche Versionen eines Produkts herstellen und dabei sogar neue Fertigungsvorgänge lernen.

Mangel an Sicherheit

Der Einsatz von intelligenten Maschinen ist auch in mittelständischen Unternehmen keine Seltenheit mehr. Laut einer Studie der Beratungsgesellschaft BCG hat bereits jede fünfte deutsche Firma erste Digitalisierungsmaßnahmen getroffen. Besonders kleine Unternehmen stehen der Industrie 4.0 aber häufig noch skeptisch gegenüber. Ihr Hauptgrund: die fehlende Datensicherheit. Um diesen Risiken entgegenzuwirken, arbeiten Forschungseinrichtungen, wie das Fraunhofer Institut, an neuen Möglichkeiten der Industrie-Sicherheit. Dazu werden komplexe Angriffsszenarien in virtuellen Testlaboren nachgestellt. So lassen sich herkömmliche Sicherheitssysteme optimieren und gezielte Abwehrstrategien entwickeln.

Smarte Weiterbildung

Neben der fehlenden Sicherheit beklagen viele Unternehmen auch den Mangel an qualifizierten Facharbeitern. Da standardisierte, einfache Tätigkeiten in der Industrie 4.0 zunehmend von Robotern übernommen werden, steigt der Bedarf an Arbeitnehmern mit fundierten IT-Kenntnissen. Bei einer Umfrage des Digitalverbandes Bitkom gaben 94 Prozent der 559 befragten Unternehmen an, dass die Arbeit in ihren Produktionsprozessen in Zukunft auch verstärkt interdisziplinäre Kompetenzen erfordert. Um geringfügig qualifizierte Facharbeiter dennoch in die Industrie 4.0 zu integrieren, gibt es bereits spezielle Weiterbildungsmaßnahmen, die im Arbeitsalltag angewandt werden. So leiten zum Beispiel intelligente Datenbrillen den Mitarbeiter Schritt für Schritt durch die Reparatur einer komplexen Anlage. Auch smarte Handschuhe sind bereits im Einsatz – sie melden dem Arbeiter sofort, wenn er ein Bauteil falsch montiert.

Profitieren Sie von den vielfältigen Synergien, die Ihnen die HANNOVER MESSE bietet. Willkommen im globalen Hotspot der Industrie!

Schweden ist Partnerland der HANNOVER MESSE 2019.

http://www.hannovermesse.de/

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  Montag 01. April 2019 

 Ort

Messe Hannover
  • Messegelände
  • 30521 Hannover - Germany