DLR und Embraer vereinbaren Zusammenarbeit in der Luftfahrtforschung

Gemeinsame Forschungsanstrengungen werden intensiviert, die Leistungsfähigkeit von Flugzeugen und die Verringerung von Emissionen steht im Fokus, der Schwerpunkt liegt auf der Luftfahrt und den Emissionen.

DLR und Embraer unterzeichnen Kooperationsabkommen // Bild: ©DLR

Der Brasilianische Flugzeughersteller Embraer und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben ein Abkommen über die Vertiefung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit im Bereich Luftfahrt unterzeichnet. Beide Partner wollen zukünftig deutlich umfangreicher gemeinsam an vielfältigen Forschungsfragen arbeiten, beispielsweise an der Verringerung von Fluglärm und Emissionen, an Verbesserungen der aerodynamischen und aeroelastischen Leistungsfähigkeit von Flugzeugen sowie zahlreichen Aspekten des Flugzeugleichtbaus mit faserverbundverstärkten Kunststoffen und integrierten adaptronischen Systemen.

Das Abkommen wurde auf der Paris Air Show in Le Bourget während eines bilateralen Treffens des DLR-Luftfahrtvorstands Prof. Rolf Henke mit dem Embraer Vize-Präsidenten für Technologieentwicklung, Daniel Moczydlower, der Öffentlichkeit präsentiert.

"Wir wollen zunehmend in weltweiten internationalen Kooperationen die Kompetenzen der DLR-Forschung mit starken Partnern aus Industrie und Wissenschaft zusammenführen", sagt Prof. Henke anlässlich des Abkommens. "Es freut uns daher sehr, dass wir diesen gemeinsamen Weg in der Luftfahrtforschung nun mit dem Flugzeughersteller Embraer noch enger beschreiten werden."

"Indem wir weltweit mit zahlreichen Forschungsinitiativen zusammenarbeiten, darunter mehreren Universitäten, Forschungszentren und Industriepartnern, fördert Embraer kontinuierlich Innovation", sagt Moczydlower. "Um dabei noch besser zu werden, heben wir unsere Partnerschaft mit dem DLR nun auf eine neue Ebene und freuen uns auf die vertiefte Zusammenarbeit mit einem so anerkannten Partner, der an der Spitze der Luftfahrtforschung wirkt."

Seit 2001 haben das DLR und EMBRAER schon in einzelnen Projekten kooperiert. So gibt es bereits gemeinsame Forschungsaktivitäten bei der Modellierung der Eisbildung an Flugzeugen (Aircraft Dynamic Modelling with Accreted Ice), der Aerodynamik-Modellierung (Online Parameter Identification for Integrated Aerodynamic Modelling) sowie im Bereich Aeroelastik.

Als ersten konkreten Schritt der vertieften Zusammenarbeit planen beide Partner bis Ende 2017 ein gemeinsames Forschungsprojekt im Bereich Flugdynamik auf den Weg zu bringen.

Die originale Pressemitteilung ist hier zu finden.

 Donnerstag, 29 Juni, 2017  15:28 [117 days]
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